{"id":1080378,"date":"2006-08-29T18:08:45","date_gmt":"2006-08-29T18:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/tino-in-joburg.tonyblog.de\/?p=1080378"},"modified":"2006-08-29T18:08:45","modified_gmt":"2006-08-29T18:08:45","slug":"my_daily_fight1080378","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tino-in-joburg.tonyblog.de\/?p=1080378","title":{"rendered":"My daily fight &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Als Externer bei der Standard Bank zu arbeiten, ist schon nicht ganz so einfach. Beschr\u00e4nkt sich der Aufenthalt dann auch nur erst einmal f\u00fcr zwei Wochen, gestaltet sich die Sache noch etwas komplizierter.<\/p>\n<p>Am Anfang eines jeden Tages muss man sich n\u00e4mlich den Zugang zur Bank hart erk\u00e4mpfen. Hierzu wendet man sich mit aller Freundlichkeit an die netten Ladys von der Information. Man erw\u00e4hnt seinen Namen und muss Auskunft dar\u00fcber geben, welches Ziel man im Geb\u00e4ude verfolgt. Neben Amoklauf, Sprengung oder Geiselnahme, sollte man ruhig auch einmal Arbeiten erw\u00e4hnen. <\/p>\n<p>Hat man sein Begehren ge\u00e4u\u00dfert, schaut die nette Empfangsdame in einen gro\u00dfen Leitzordner nach, ob eine Anmeldung vorliegt. Bei den letzten beiden Malen war dies nat\u00fcrlich nicht der Fall. So musste ich einige Leute aus den Hut zaubern, die beweisen konnten, dass ich im Geb\u00e4ude arbeiten m\u00f6chte. Da die meisten F\u00fchrungskr\u00e4fte holl\u00e4ndischer Abstammung sind, wird hier eine hohe Kunst des Buchstabierens abverlangt, dem ich als Deutscher auch nicht immer gewachsen bin.<\/p>\n<p>Ist der Name dann auch im zentralen Adressverzeichnis gefunden, so wird die betreffende Person angerufen. Obwohl sie am Telefon bezeugen kann, dass ich es bin, muss sie noch einmal eine Mail schreiben, damit die gute Dame alles schwarz auf wei\u00df hat. Endlich ist man im Besitz der Karte.<\/p>\n<p>Danach geht es zur Sicherheitskontrolle. Hier werden wie am Flughafen das Gep\u00e4ck ger\u00f6ngt und die Mitarbeiter nach Waffen durchsucht. Wurde nichts gefunden, muss man seinen Laptop registrieren lassen. Beim Verlassen des Geb\u00e4udes ist dieser dann auch wieder auszuchecken.<\/p>\n<p>Ist dies dann alles vorbei, kommt man zur Schleuse. Hier muss man die AccessCard z\u00fccken und die Glast\u00fcr \u00f6ffnet sich. Man betritt nun die Schleuse und hinter einem schlie\u00dft sich die T\u00fcr wieder. Jetzt \u00f6ffnet sich wieder eine T\u00fcr nach vorne und man ist endlich ins Innere des Geb\u00e4udes angelangt. Die Arbeit kann beginnen.<\/p>\n<p>Da das Ganze eine knappe Viertelstunde in Anspruch nimmt, gibt es nun Bestrebungen, die Durchlaufzeit erheblich zu verk\u00fcrzen. Hierzu wurde mir heute seitens eines berechtigten Mitarbeiters ein Ausdruck in die Hand gegeben, in welchem mein Berechtigungsdasein in der Bank vermerkt worden ist. Wir hoffen, dass die Dame am Empfang nun sofort die AccessCard herausr\u00fcckt &#8230; na mal sehen.\u00a0\u00a0\u00a0 <\/p>\n<p>Bis dahin w\u00fcnsche ich Euch allen in Deutschland eine gute Nachte und viele Gr\u00fc\u00dfe aus Joburg,<\/p>\n<p>Tino<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Externer bei der Standard Bank zu arbeiten, ist schon nicht ganz so einfach. Beschr\u00e4nkt sich der Aufenthalt dann auch nur erst einmal f\u00fcr zwei Wochen, gestaltet sich die Sache noch etwas komplizierter. Am Anfang eines jeden Tages muss man sich n\u00e4mlich den Zugang zur Bank hart erk\u00e4mpfen. 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